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Louise Gräfin Bose – zum 200. Geburtstag der Fürstentochter und Mäzenin

May 27, 2013

Mit Unterstützung der Museumslandschaft Hessen Kassel und des Museumsvereins Kassel e.V. lud das Projekt „11 Frauen, 11 Jahrhunderte“ Besucherinnen und Besucher am 26.05.2013 ab 11.30 Uhr zur Feierstunde in die Neue Galerie ein. Der Vortrag mit Lesung von Dr. Vera Leuschner und Sabine Köttelwesch wurde mit Werken von Louis Spohr musikalisch umrahmt. Es folgten zwei Führungen durch ihre beeindruckende Sammlung.

Louise von Bose war die älteste Tochter von Kurfürst Wilhelm II. und seiner Mätresse Emilie Ortlöpp. Sie verbrachte ihre Kindheit in Kassel, zog jedoch im Zuge der kurhessischen Verfassungskämpfe mit ihrer Familie nach Südhessen. Louise von Bose machte vor allem durch großzügige Stiftungen und Schenkungen auf naturwissenschaftlichem, sozialem und kulturellem Gebiet auf sich aufmerksam. In ihrer Heimatstadt Kassel gründete sie ein eigenes Museum, das Bose-Museum, das heute nicht mehr existiert. Bedeutsame Arbeiten ihrer umfangreichen Gemäldesammlung gingen nach ihrem Tod in die Städtische Kunstsammlung über und sind jetzt in der Neuen Galerie ausgestellt – beispielsweise Carl Spitzwegs Gemälde „Liebespaar im Wald“.

August von der Embde, Porträt der Gräfin Louise Bose als Kind, 1820, MHK, Neue Galerie, Städtischer Kunstbesitz

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