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Heinrich Faust (1843 – 1891). Sinnlichkeit und Allegorie

June 18, 2013

Sammlungspräsentation 18. Juni – 10. November 2013

Heinrich Faust zählt zu den Kasseler Vertretern eines poetisch-allegorischen Historismus. Anlässlich der Ausleihe des monumentalen Gemäldes Tod der Kleopatra (1875) von Hans Makart, soll das Werk von Heinrich Faust gewürdigt werden, das Einflüsse von Makarts Historienmalerei aufweist.

Im Alter von neun Jahren kam der in Reinsdorf/Schaumburg geborene Heinrich Faust nach Kassel. Nach seinem Studium an der Kasseler Akademie führten ihn Stipendien nach Antwerpen und Italien. Zudem verweilte er in München, wo er Arnold Böcklin und dem Wiener Maler Hans Makart begegnete. Anfang der 1870er Jahre ließ er sich endgültig in Kassel nieder.

Heinrich Faust, Florentinische Kinder, 1886, MHK, Neue Galerie

Die ausgestellten Werke stellen eine Auswahl von Gemälden und Studien seiner letzten Schaffenszeit dar. Sie zeigen im Besonderen stimmungsvolle, zum Teil romantische Szenen, die nicht nur das Auge, sondern verschiedene Sinne ansprechen und exemplarisch für die damals aktuelle Strömung eines sinnlichen Ästhetizismus stehen können. Ausgestellt sind u.a. die Florentinischen Kinder (1866), der Italienische Musenhof (um 1885) sowie die Allegorien Der Tag und Die Nacht. (1885). Bei Spätherbst im Walde (1888) handelt es sich um eines der wenigen Landschaftsbilder im Oeuvre von Heinrich Faust.

Die HNA berichtet: Neue Galerie zeigt Heinrich Faust, 12.07.2013

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