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May 21, 2014

„WOLS im Paris des Existentialismus“

Matinee in der Neuen Galerie, So, 25.05.2014 um 12.00 Uhr

Im Dezember 1945 zog Wols (1913-1951) aus Dieulefit, wohin er sich vor den Deutschen geflüchtet hatte, zurück in die Metropole Paris. Wie viele Intellektuelle und Künstler lebte er in Saint-Germain-des-Prés. „Ich habe Wols, kahlköpfig, mit seiner Flasche und seiner Tragtasche, im Jahre 1945 kennengelernt“, berichtet Jean-Paul Sartre über den Künstler, der zwei seiner Bücher illustrierte. „Jeder – und er selbst als erster – war überzeugt, dass er es nicht mehr lange machen würde… Großherzig ohne Wärme, aufmerksam aus Gleichgültigkeit, so betrieb dieser prinzliche Vagabund Tag und Nacht seinen fruchtbringenden Selbstmord.“ Für Sartre wird Wols zum Musterbeispiel existentieller Geworfenheit und des „peintre maudit“, des zum Malen Verdammten.

In der Matinee zur Ausstellung „WOLS. Aufbruch nach 1945“ in der Neuen Galerie erläutert Prof. Dr. Walter Pfannkuche vom Philosophischen Institut der Universität Kassel die grundlegenden Thesen des Existentialismus und geht der Frage nach, welchen Einfluss diese Philosophie auf das Schaffen von Wols gehabt hat.

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